Landes-Blitz-Einzel-Meisterschaft

Bei gutem Wetter trafen sich 22 Schachfanatiker zur Landesblitzeinzelmeisterschaft in Potsdam. Ausrichter war PSV, die wie immer für ein gutes Klima und das leibliche Wohl sorgten.

Unseren Verein vertraten Christian Skupin, Andreas Vollak, Sven Zander, Carsten Hein, Karsten Hansch und der Autor dieser Zeilen. Als Wertzahlfavorit ging IM R.Schöne ins Rennen. Bei den Frauen konnte sich E.Nünchert souverän durchsetzen. Die 3 Vertreter der zweiten Mannschaft spielten ein gutes Turnier, hervorzuheben sind Andreas` Sieg gegen M.Mätzkow und sein Remis gegen O.Erlach. Am Ende erlangte er 7,5 Punkte und beendete das Turnier auf Platz 15. Christian konnte gegen J-C.Tiarks und E.Nünchert gewinnen, was mit 9,5 Punkte Platz 11 einbrachte. Sven konnte ebenfalls gegen J-C.Tiarks und E.Nünchert gewinnen, damit kam er mit 10 Punkten auf Platz 10 ein. Carsten hatte die erweiterte Spitzengruppe stets im Blick, es fehlte ihm hier und da etwas Zeit um noch weiter oben zu landen. Schließlich landete er mit 13,5 Punkten auf Rang 8.Vor ihm kamen auf den Plätzen 7 J-C-Tiarks(14,5), 6 K.Illner(15,5), 5 O.Erlach(15,5), 4 M.Mätzkow(16,5) ein.

Die Qualifikationsplätze für die Norddeutsche erreichten IM R.Schöne(17,0), sowie Karsten und Stephan mit 18 Punkten. Im Stichkampf hatte Karsten mit 1,5-0,5 das bessere Ende.

Rangliste:  Stand nach der 21. Runde
Rang Teilnehmer NWZ Verein/Ort S R V Punk SoBerg
1. Hansch,Karsten 2191 SC Empor Potsdam 16 4 1 18.0 165.50
2. Hansch,Stephan 2074 SC Empor Potsdam 16 4 1 18.0 164.00
3. Schöne,Ralf 2226 TSG Neuruppin 15 4 2 17.0 158.00
4. Mätzkow,Maximilian Paul 2074 ESV Eberswalde 15 3 3 16.5 159.00
5. Erlach,Olaf 2040 SSG Lübbenau 12 7 2 15.5 140.75
6. Illner,Kristof 2014 Potsdamer SV 14 3 4 15.5 132.50
7. Tiarks,Jann-Christian 2021 USV Potsdam 13 3 5 14.5 122.50
8. Hein,Carsten 2160 SC Empor Potsdam 11 5 5 13.5 113.75
9. Nünchert,Eveline 1960 USV Potsdam 9 3 9 10.5 85.50
10. Zander,Sven 1791 SC Empor Potsdam 9 2 10 10.0 84.50
11. Skupin,Christian 1958 SC Empor Potsdam 8 3 10 9.5 79.00
12. Bennewitz,Bernhard 1792 SC Senioren Cottbus 9 1 11 9.5 71.00
13. Wolff,Marie Antoinette 1744 Leegebrucher SF 8 2 11 9.0 78.50
14. Paliy,Margaryta 1764 USV Potsdam 8 0 13 8.0 58.50
15. Vollak,Andreas 1937 SC Empor Potsdam 6 3 12 7.5 58.50
16. Schilling,René 1768 Ludwigsfelder SC 7 1 13 7.5 53.75
17. Pönisch,Helmut 1829 Potsdamer SV 7 1 13 7.5 47.50
18. Germann,Heike 1928 TSG Neuruppin 5 4 12 7.0 47.50
19. Bernhöft,Erhard 1850 Potsdamer SV 6 2 13 7.0 44.50
20. Lichtwardt,Markus 1589 ESV Eberswalde 5 1 15 5.5 34.25
21. Nünchert,Reinhard 1855 USV Potsdam 2 1 18 2.5 15.50
22. Fuhr,Michael 1795 Potsdamer SV 1 1 19 1.5 13.00

Norddeutsche Blitz Mannschaftsmeisterschaft

Nach erfolgter Qualifikation fuhren am 05. März 2017 Andreas Penzold, Rainer Puhlmann und die Hanschzwillinge Karsten und Stephan nach Hamburg. Speziellen Dank an Rainer für die sichere Fahrt,  auch wenn dies immer zu lasten der Konzentration geht.

Wir einigten uns auf  folgende Aufstellung: 1.Karsten  2.Stephan 3.Andreas 4.Rainer

Mit dem 16. Platz von 30 Mannschaften erreichten wir ein zufriedenstellendes Ergebnis.Wir konnten 12 Kämpfe für uns entscheiden, remisierten 5 mal und mussten uns dem Rest geschlagen geben.

Zu den Höhepunkten gehörten der Sieg gegen den Erstligisten Werder Bremen und die Unentschieden gegen König Tegel und Kreuzberg. Wir durften gegen 23 GM´s und IM´s und diverse andere Titelträger spielen.

Hier sind Karstens Leistungen hervorzuheben, er schlug die deutsche Nummer 2 GM Blübaum, GM Polzin, GM Stern, außerdem remisierte er gegen GM Vovk. Insgesamt erzielte er 14,5 Punkte. Ich erzielte 11 Punkte, Andreas 14 und Rainer 15,5 Punkte.

In der Gesamtwertung waren wir die beste brandenburgische Mannschaft  und das Stadtduell gegen PSV konnten wir mit 4:0 zu unseren Gunsten entscheiden.

 

Empor im Halbfinale des Landespokals

Landespokal-Viertelfinale Lübbenau-Potsdam 

Die erste Überraschung gab es, als wir die Aufstellung der Gastgeber sahen, sie traten nämlich nicht in Bestbesetzung an. 

Die Paarungen lauteten  

1. Hansch, Karsten – Schröder, Torsten

2. Hein, Carsten – Berndt, Klaus

3. Wuttke, Hans – Kliebe, Harry

4. Hansch, Stephan – Krafzik, Roland 

Die Eröffnungnen verliefen normal, bei Karsten gab es wie gewohnt Englisch, bei Carsten die  königsindische Verteidigung, bei Hans wurde aus Caro Kann Französisch und ich wählte den soliden Zuckertort. Zu Beginn des Mittelspiels verlor Carsten einen Bauern, sodass ihm nun eine lange Verteidigung bevor stand. An Brett 1 stellte Karstens Gegner nach einer guten Stunde eine Figur ein, es war nur noch die Frage zu klären, reichen die beiden Bauern und die etwas aktiveren Figuren zum Remis. Bei Hans wurde der Königsflügel geschlossen, sodass eigentlich nur Schwarz am Damenflügel gewinnen konnte. Mein Gegner entschied sich gegen die Rochade und manövrierte sich in eine hoffnungslose Lage, somit stand es nach gut 2 Stunden 1-0 für uns. Karsten konnte die Stellung vereinfachen und dem Gegner einen Tripelbauern zufügen, was ihm sehr gute Chancen auf den vollen Punkt versprach. Hans‘ Gegner sah die trostlose Lage seines Kollegen und spielte alles oder nichts. Hans blieb cool und währte den Angriff ab und bekam eine bessere Stellung. Nach guten 3 Stunden vollendete Karsten eine gute Partie zum 2-0, damit hatten wir das Blitzmatch sicher. Carstens Stellung verschlechterte sich zunehmend, sodass es nach 4 Stunden 2-1 stand. Nun lag es an Hans mindestens Remis zu erreichen. Hans gewann 2 Bauern und holte sich nach 5 Stunden den verdienten Sieg, dadurch stehen wir im Halbfinale​.

Nun wird es verdammt eng

Ja Hans-Jürgen, wir sind in der Lage, auch ohne Dich zu verlieren. Dabei sah es in den ersten zwei Stunden durchaus nach mindestens einem Mannschaftspunkt aus. Unser Gegner in der Oberliga, TUS Makkabi Berlin, tat sich anfangs sehr schwer. Doch das Blatt wendete sich, als sich Andreas am ersten Brett in eine sehr passive Stellung manövrierte und schließlich unterlag. Leider gelang es uns nicht, aus den vier schwarzen Partien auch nur einen halben Punkt zu retten. Mir steht es aber heute nicht zu, meine Kameraden zu kritisieren: ich hätte mindestens dreimal ganz, ganz leicht gewinnen müssen. Ich schüttle noch jetzt pausenlos meinen Kopf über solches Totalversagen.

Der momentan achte Platz würde Abstieg bedeuten. Also Jungs, geht mit äußerster Konzentration an die kommenden drei Wettkämpfe. Im nächsten Wettstreit am 19. März gegen Empor Berlin brauchen wir dringend zwei Mannschaftspunkte!

Die Erste ist halbwegs zufrieden

Eigentlich liegen uns die alten Herren von Oberschöneweide. Und ein Unentschieden in der fünften Runde der Oberliga ist ein respektables Ergebnis. Andreas holte aus seiner Stellung als Weißer  gegen Schoewel wenig heraus. Karsten riskierte gegen Sven Horn nichts und kam zu einem sicheren Remis. Carsten hielt Postler  in Schach. Stephan spielte clever  gegen Thormann und hielt seine Klötzchen zusammen. Im Oberhaus also viermal Remis.

Rolf überraschte Salzmann mit einer sehr exotischen Eröffnung und kam als erster zu einem vollen Punkt.  Hans –Jürgen stand nach einem Bauernopfer von Starck lange mit dem Rücken an der Wand. Aber in Zeitnot gingen ihm alle Ideen aus. 3:3 nach vier Stunden. Leider spielte  Rainer  gegen Syre viel zu passiv und verlor ohne je eine Chance  zu haben. Nun lag es an mir, wenigstens ein Unentschieden zu sichern.  Ich stand lange etwas besser, konnte die räumliche Überlegenheit in Materialgewinn ummünzen und das technische gewonnene Endspiel schnörkellos in einen Gewinn verwandeln. Mit dem 4:4 haben wir einen wichtigen Punkt zum Klassenerhalt erkämpft, auch wenn wir weiterhin nur den 8. Platz belegen.

Unser nächster Gegner heißt Makkabi. Und das wird kein Zuckerschlecken…

Blitzmasters 2016/17

Das Masters lebt und wird regelmäßig am ersten Donnerstag im Monat im Treffpunkt Freizeit ab 19.00 Uhr durchgeführt. Nach 5 Runden ergibt sich folgender Zwischenstand:

Hans Wuttke 68,8(5)

Hans-Jürgen Piersig 66,5(5)

Karsten Hansch 44,3(3)

Sven Zander 40,0(4)

Andreas Vollak 39,5(4)

Stephan Hansch 35,3(3)

und weitere 6 Schachfreunde mit 2 und weniger Beteiligungen.

Ein Wort in eigener Sache

Vor fast zwanzig Jahren hatte ich die erste Homepage für unseren Verein in das weltweite Netz gestellt. Unser Webauftritt fand schnell Anklang und gewann in den darauf folgenden Jahren manch neues Mitglied. Darüber hinaus waren die Seiten stets die erste Informationsquelle für alle internetaffinen Schachfreunde.

 Nach und nach wurde mein Kind erwachsener  und flügge. Steven übernahm das Amt des Webmasters, hat das eine oder andere Tool selbst kreiert und angestrickt. Das ging so lange gut, bis Steven den Verein verließ, um anderswo nach neuen Herausforderungen zu suchen. Und dann traf uns noch ein Schicksalsschlag: unsere Seiten wurden gehackt und unser damaliger Provider gab wenig Hilfestellung, den Zustand zu verbessern.

Michael wagte einen Neuanfang und gab unseren Seiten ein neues, unverwechselbares Gesicht. Leider verließ im Sommer 2016 auch Micha den Verein. Und notgedrungen fiel die Aufgabe des Webmasters wieder zurück in meine Hände. Allerdings hatte ich inzwischen längst im Vorstand des Vereins meinen Platz eingenommen. Und nicht weil ich mich darum gerissen habe, sondern weil es auf dem Posten des Schatzmeisters nicht so richtig rund lief. Also war zuerst auf dieser Baustelle aufzuräumen.

Jetzt steht Empor finanziell wieder auf sicheren Füßen und eigentlich wäre nun die Chance, auch mit frischem Schwung den Internetauftritt zu aktualisieren. Doch seit einem gefühlten Jahr dümpeln unsere Seiten so dahin. Klar wäre längst Gelegenheit, hier reinen Tisch zu machen und anzufangen. Doch inzwischen fehlt mir der Elan. Mein Verhältnis zu meinem pubertären Kind ist ambivalent geworden, ja in Hassliebe umgeschlagen. Zum einen haben sich meine Lebensentwürfe geändert, zum anderen fehlte mir lange Zeit einfach der innere Antrieb.

Wenn ich mich jetzt aufraffe, die Seiten wieder zum Strahlen zu erwecken, dann nur, um mittelfristig einen anderen Vereinskameraden zu finden, der sich als neuer Herr unserer Seiten etablieren kann.

Hans