Magdeburger Open 11.10-14.10

Ab Donnerstag waren Torsten, Karsten und ich wieder an alter Wirkungsstätte aktiv. In der ersten Runde konnten Torsten und ich relativ leicht gewinnen, während Karstens Partie in einer Fehlerorgie endete. Erst erlaubte sein Gegner bei knapper werdender Zeit eine vielversprechende Kombination, welche Karsten auch sah, nur um dann im nächsten Zug eine Remis Kombination zu ermöglichen, welche aber glücklicherweise nicht ausgenutzt wurde. In der zweiten Runde war es an Karsten schnell zu gewinnen, der Gegner kannte sich in der Eröffnung nicht aus und ging schnell unter. Ich konnte eine komplizierte Partie gegen Elisa Silz(spielt bei Oberligakonkurrent Empor Berlin) gewinnen. Während Torsten gegen die Überraschung des Turniers verlor. In der dritten Runde konnte Torsten seine Niederlage wieder ausbaden und gewann relativ einfach. Ich spielte diesmal gegen das 1.Brett von Empor Berlin Marco Thinius die unspektakuläre Partie endete Remis. Karsten konnte gegen einen der besten sachsen-anhaltinischen Jugendspieler gewinnen, nachdem dieser die Stellung nach sizilianischem Qualitätsopfer ungenau behandelte. In der vierten Runde tauschten Karsten und ich die Ergebnisse. Er remisierte diesmal gegen Marco Thinius, während ich einen anderen Jugendspieler aus Sachsen-Anhalt überspielen konnte. Torsten remisierte seine Partie leicht. In der fünften Runde spielte ich wieder einmal gegen einen Oberligakonkurrenten, diesmal Hannes Leisner aus Greifswald, während Karsten gegen einen Berliner Schachfreund spielte, leider verloren wir nach einigen Ungenauigkeiten unsere Partien. Torsten spielte seine Spezialvariante und remisierte gegen einen gut vorbereiteten Jugendspieler aus Sachsen. In der 6.Runde konnte Torsten leicht gewinnen, während ich gegen den IM Nikoloz Kumsiashvili verlor. Karsten opferte wieder mal eine Qualität und wieder spielte der Gegner die entstehende Stellung ungenau weiter und kam in Zeitnot. Nach hartem und langem Kampf konnte Karsten den vollen Punkt einbuchen. In der letzten remisierte Torsten schnell, während ich eine lange Partie, welche sich vermutlich nie außerhalb der Remisbreite bewegte,  spielte und remisierte. Karsten spielte mit Schwarz eine dramatische Partie gegen IM Nikoloz Kumsiashvili. Er bekam seine Lieblingseröffnung aufs Brett und erlangte im Verlauf der Partie entscheidenden Vorteil, aber nach einer Reihe von unglaublichen und untypischen Fehlern verlor er die Partie noch. Trotz des enttäuschenden Ende war es ein schönes Turnier und wir wollen uns für die gute Organisation bedanken.


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