Empor im Halbfinale des Landespokals

Landespokal-Viertelfinale Lübbenau-Potsdam 

Die erste Überraschung gab es, als wir die Aufstellung der Gastgeber sahen, sie traten nämlich nicht in Bestbesetzung an. 

Die Paarungen lauteten  

1. Hansch, Karsten – Schröder, Torsten

2. Hein, Carsten – Berndt, Klaus

3. Wuttke, Hans – Kliebe, Harry

4. Hansch, Stephan – Krafzik, Roland 

Die Eröffnungnen verliefen normal, bei Karsten gab es wie gewohnt Englisch, bei Carsten die  königsindische Verteidigung, bei Hans wurde aus Caro Kann Französisch und ich wählte den soliden Zuckertort. Zu Beginn des Mittelspiels verlor Carsten einen Bauern, sodass ihm nun eine lange Verteidigung bevor stand. An Brett 1 stellte Karstens Gegner nach einer guten Stunde eine Figur ein, es war nur noch die Frage zu klären, reichen die beiden Bauern und die etwas aktiveren Figuren zum Remis. Bei Hans wurde der Königsflügel geschlossen, sodass eigentlich nur Schwarz am Damenflügel gewinnen konnte. Mein Gegner entschied sich gegen die Rochade und manövrierte sich in eine hoffnungslose Lage, somit stand es nach gut 2 Stunden 1-0 für uns. Karsten konnte die Stellung vereinfachen und dem Gegner einen Tripelbauern zufügen, was ihm sehr gute Chancen auf den vollen Punkt versprach. Hans‘ Gegner sah die trostlose Lage seines Kollegen und spielte alles oder nichts. Hans blieb cool und währte den Angriff ab und bekam eine bessere Stellung. Nach guten 3 Stunden vollendete Karsten eine gute Partie zum 2-0, damit hatten wir das Blitzmatch sicher. Carstens Stellung verschlechterte sich zunehmend, sodass es nach 4 Stunden 2-1 stand. Nun lag es an Hans mindestens Remis zu erreichen. Hans gewann 2 Bauern und holte sich nach 5 Stunden den verdienten Sieg, dadurch stehen wir im Halbfinale​.


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