DSAM-Finale

Über Himmelfahrt fand das Finale der deutschen Schachamateurmeisterschaft statt. Von Empor nahmen mit Daniel Wessel, Stephan und Karsten Hansch 3 Spieler teil. Daniel verlor leider gleich die erste Partie. Danach konnte er gut zurückkommen und 2mal hintereinander gewinnen, bevor er leider nochmal verlor. Die Schlussrunde remisierte er. Stephan konnte gleich in der ersten Runde eine äußerst interessante Partie gewinnen. Danach remisierte er mit Schwarz leicht gegen den an Eins gesetzten. Anschließend remisierte er gegen mich, bevor er einem anderen FM unterlag. In der Schlussrunde wurde schnell Frieden geschlossen. Meine Partien waren durch katastrophale Züge beiderseits (mögliche Gründe siehe letzter Abschnitt) und annehmbare Ergebnisse gekennzeichnet. Erste Runde verwechselte ich in der Eröffnung einen Zug und stand sofort klar auf Verlust (zwischenzeitlich +8), dann konnte mein Gegner in Zeitnot nicht gut weiterspielen. Nachdem ich dann endlich Ausgleich hatte, stellte ich die Stellung gleich wieder ein, was mein Gegner aber nicht sah. Zweite Runde war anfangs noch ganz ok und nach einem Fehler des Gegners konnte ich großen Vorteil erreichen, vergab ich ihn und erreichte ein remises Endspiel, welches ich am Ende nach Zeit gewann. Dritte Runde war wie erwähnt ein schnelles Remis, sodass ich in der vierten Runde gleich wieder die Chance ergriff eine verlorene Stellung zu erreichen. Zu meinem Glück konnte mein Gegner in Zeitnot keinen Gewinnplan finden, sodass ich ein Remis erreichen konnte Letze Runde gab es dann ein relativ schnelles Remis.

Turnierbedingungen

Eigentlich kommt nun der Teil, wo man die Organisation lobt. Es gab leider nur 2 gute Dinge am Turnier. 1.Die Schiedsrichter und Betreuer die sich bemühten das Turnier angenehm zu gestalten. 2.Man musste die Bedingungen nur für 5 Runden ertragen. Die Beleuchtung war katastrophal, wenn der Gegner am Brett saß verdeckte er teilweise die Lichtquellen. An den hinteren Brettern war permanenter Durchzug, sodass man nicht gut am Brett sitzen konnte. Außerdem wurde die A-Gruppe schön in Richtung Toilette abgeschoben, sodass man diesen Geruch auch teilweise genießen durfte. Man könnte noch einige weitere Begebenheiten erwähnen, wir wollen aber nur noch erwähne, dass sich auch viele andere Teilnehmer haben sich zurecht beschwert. Auch das gemischte Doppel sollte man überdenken, dies war in jedem Vorrundenturnier und dem Finale nervig. Ganz ehrlich niemand interessiert diese Kategorie (die nichts mit Schach zu tun hat), und nur zu noch späteren Rundenbeginn führte.


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