Nord-Deutsche-Blitz-Einzelmeisterschaft

Am Sonntag fand die NDBEM in Bremen statt, für Brandenburg gingen Maximilian Mätzkow, Karsten Hansch und ich an den Start. Ein Blick auf die Teilnehmerliste lässt schlussfolgern, dass Maximilian und ich nur mit überragenden Leistungen die Qualifikation erreichen könnten, für Karsten hingegen sollte seine normale Blitzleistung ausreichen.

Maximilian kam am Ende auf 9 Punkte. Ich spielte ein sehr schlechtes Turnier und startete noch schlechter. Es dauerte 12 Runden bis ich den ersten Punkt erspielen konnte. Am ende kam ich etwas besser in die Partien und konnte noch auf 6,5 Punkte kommen, was Platz 29 bedeutete. Karsten verlor standesgemäß die erste Runde, war danach aber wieder stärker, konnte aber nicht an seine Leistung von Hamburg anknüpfen. Er spielte abwechselnd gut und schlecht und so Bestand für ihn die Hoffnung auf eine Qualifikation für die Deutschmeisterschaft bis zur vorletzten Runde. Es reichte aber nicht ganz. Am Ende belegte Karsten mit 17 Punkten den 10. Platz.

Für die Deutsche haben sich auf den Plätzen

1.Robert Rabiega 25,5 2 Aljoscha Feuerstack 24 3.Christian Richter 21 4.Ilja Schneider 20 5.Benedict Krause 19,5 6.Jonah Krause 19,5 7.Dirk Paulsen 19 qualifiziert.

Nun heißt es hoffen

In der letzten Runde der Saison spielte unsere erste gegen das Tabellenschlusslicht Güsterow-Teterow. Die Spieler der schwarzen Steine Rainer, Hans und ich konnten alle schnell ausgleichen. Karsten kam in eine schlechtere Stellung . Unsere Weißspieler kamen ebenfalls gut aus der Eröffnung.

Karsten konnte seine Stellung retten und remisieren. Andreas konnte eine mir gut bekannte Katalanisch Struktur gewinnen. Carsten nahm die Figur des Gegners und realisierte diesen Vorteil ohne größere Probleme. Daraufhin gewann Volker seine Partie ebenfalls mühelos. Rolf konnte dem Gegner einen Bauern abluchsen und diesen verwerten. Ich brachte mich in eine etwas kritische Lage, aber mein Gegner konnte in Zeitnot den Gewinnweg nicht finden und so endete die Partie Remis. Damit spielten nur noch Hans und Rainer. Rainer remisierte ein Turmendspiel souverän. Hans konnte im Mittelspiel zwei Bauern gewinnen, aber dies reichte leider nicht zum Sieg, sodass wir durch 4 Weißsiege und 4 Schwarzremisen souverän mit 6-2 gewinnen konnten, damit beendeten wir die Saison auf dem 8. Platz und nun müssen wir sehen, wer in den anderen Ligen aufsteigen möchte und wer zurück zieht.

Landeseinzelmeisterschaft 2017

Über das lange Wochenende fand die LEM in Blankensee statt. An den Start gingen 21 Spieler aus 13 Vereinen, für uns traten Karsten Hansch, Robert Gallinat und ich an. Als Favorit ging der Brandenburger Raphael Rehberg in das Rennen, zu den weiteren ernsthaften Anwärtern auf den Titel gehörten Karsten Hansch, Mirko Eichstaedt, Maximilian Paul Mätzkow, Manfred Jandke, Hans-Rainer Urban, Ralf-Peter Stahr, Tino Dzubasz, Detlev Kuhne und meine Wenigkeit. Robert kämpfte in jeder Partie hart, hatte aber dennoch immer das Nachsehen.

In der ersten Runde kamen Karsten und Maximilian Mätzkow nicht über eine Punkteteilung hinaus, die restlichen Favoriten konnten sich  mehr oder weniger verdient durchsetzen. In Runde 2 konnte Raphael Rehberg nicht gegen Ralf-Peter Stahr gewinnen, so waren nur noch Manfred Jandke, Detlev Kuhne und ich mit einer weißen Weste. Nach der dritten Runde bestand das Führungstrio aus  Raphael Rehberg, der Detlev Kuhne schlug, Manfred Jandke und mir. In Runde 4 konnte sich Ralf-Peter Stahr zu den führenden gesellen. In der fünften Runde gewann Raphael Rehberg souverän gegen Manfred Jandke und war damit alleiniger Tabellenführer, gefolgt von Ralf-Peter Stahr, Karsten Hansch, Maximilian Mätzkow, Detlev Kuhne und mir. In Runde 6 konnte Ralf-Peter Stahr Detlev Kuhne schlagen und  Raphael Rehberg punktemäßig einholen. Somit hatten in der siebten Runde 5 Spieler die Chance Landesmeister zu werden. Karsten remisierte schnell gegen Ralf-Peter Stahr, der damit momentan die Führung übernahm. Die letzten beiden Partien des Turniers waren Rehberg-Mätzkow und Urban-Hansch,S. Raphael Rehberg und Maximilian Mätzkow trennten sich nach langen Kampf Remis. Damit holte Raphael Rehberg Ralf-Peter Stahr ein. Ich konnte meine Partie gewinnen und somit ebenfalls auf 5 Punkte kommen.

Die Entscheidung viel zu Gunsten von Raphael Rehberg aus, welcher damit seinen Titel verteidigen konnte. Das Treppchen komplettieren als 3. Ralf-Peter Stahr und ich als 2.

 

8. Runde Oberliga

In der 8. Runde durften wir uns mit dem Staffelfavoriten Kreuzberg messen. Der Kampf gegen die fast sicher aufgestiegenen Berliner sah zu Beginn recht zufriedenstellend aus. Unsere 4 Weißspieler  kamen alle gut aus der Eröffnung, besonders Karsten konnte den amtierenden Deutschenmeister Kalinitschew an den Rande einer Niederlage bringen, die Partie endete Remis. Hans verlor in Zeitnot etwas Material und verlor dadurch. Hans-Jürgen wurde mit einer für ihn unangenehmen Variante des Caro-Kann’s konfrontiert und nach einer Ungenauigkeit geriet er in einen starken Königsangriff und verlor. Ich konnte meinen Gegner im Katalanen überspielen und nach einem Fehler meinerseits endete die Partie im Dauerschach. Carsten stand schnell schlechter und verlor nach fast erreichtem Ausgleich nach Zeit. Rolf spielte eine zweifelhafte Eröffnung und hatte keine Chance. Volker suchte sein Glück im Königangriff, stellte dann seine Dame ein und konnte trotzdem remisieren. Andreas kam in ein schlechtes Endspiel und konnte sich  mit einem Patttrick retten.

Landes-Blitz-Einzel-Meisterschaft

Bei gutem Wetter trafen sich 22 Schachfanatiker zur Landesblitzeinzelmeisterschaft in Potsdam. Ausrichter war PSV, die wie immer für ein gutes Klima und das leibliche Wohl sorgten.

Unseren Verein vertraten Christian Skupin, Andreas Vollak, Sven Zander, Carsten Hein, Karsten Hansch und der Autor dieser Zeilen. Als Wertzahlfavorit ging IM R.Schöne ins Rennen. Bei den Frauen konnte sich E.Nünchert souverän durchsetzen. Die 3 Vertreter der zweiten Mannschaft spielten ein gutes Turnier, hervorzuheben sind Andreas` Sieg gegen M.Mätzkow und sein Remis gegen O.Erlach. Am Ende erlangte er 7,5 Punkte und beendete das Turnier auf Platz 15. Christian konnte gegen J-C.Tiarks und E.Nünchert gewinnen, was mit 9,5 Punkte Platz 11 einbrachte. Sven konnte ebenfalls gegen J-C.Tiarks und E.Nünchert gewinnen, damit kam er mit 10 Punkten auf Platz 10 ein. Carsten hatte die erweiterte Spitzengruppe stets im Blick, es fehlte ihm hier und da etwas Zeit um noch weiter oben zu landen. Schließlich landete er mit 13,5 Punkten auf Rang 8.Vor ihm kamen auf den Plätzen 7 J-C-Tiarks(14,5), 6 K.Illner(15,5), 5 O.Erlach(15,5), 4 M.Mätzkow(16,5) ein.

Die Qualifikationsplätze für die Norddeutsche erreichten IM R.Schöne(17,0), sowie Karsten und Stephan mit 18 Punkten. Im Stichkampf hatte Karsten mit 1,5-0,5 das bessere Ende.

Rangliste:  Stand nach der 21. Runde
Rang Teilnehmer NWZ Verein/Ort S R V Punk SoBerg
1. Hansch,Karsten 2191 SC Empor Potsdam 16 4 1 18.0 165.50
2. Hansch,Stephan 2074 SC Empor Potsdam 16 4 1 18.0 164.00
3. Schöne,Ralf 2226 TSG Neuruppin 15 4 2 17.0 158.00
4. Mätzkow,Maximilian Paul 2074 ESV Eberswalde 15 3 3 16.5 159.00
5. Erlach,Olaf 2040 SSG Lübbenau 12 7 2 15.5 140.75
6. Illner,Kristof 2014 Potsdamer SV 14 3 4 15.5 132.50
7. Tiarks,Jann-Christian 2021 USV Potsdam 13 3 5 14.5 122.50
8. Hein,Carsten 2160 SC Empor Potsdam 11 5 5 13.5 113.75
9. Nünchert,Eveline 1960 USV Potsdam 9 3 9 10.5 85.50
10. Zander,Sven 1791 SC Empor Potsdam 9 2 10 10.0 84.50
11. Skupin,Christian 1958 SC Empor Potsdam 8 3 10 9.5 79.00
12. Bennewitz,Bernhard 1792 SC Senioren Cottbus 9 1 11 9.5 71.00
13. Wolff,Marie Antoinette 1744 Leegebrucher SF 8 2 11 9.0 78.50
14. Paliy,Margaryta 1764 USV Potsdam 8 0 13 8.0 58.50
15. Vollak,Andreas 1937 SC Empor Potsdam 6 3 12 7.5 58.50
16. Schilling,René 1768 Ludwigsfelder SC 7 1 13 7.5 53.75
17. Pönisch,Helmut 1829 Potsdamer SV 7 1 13 7.5 47.50
18. Germann,Heike 1928 TSG Neuruppin 5 4 12 7.0 47.50
19. Bernhöft,Erhard 1850 Potsdamer SV 6 2 13 7.0 44.50
20. Lichtwardt,Markus 1589 ESV Eberswalde 5 1 15 5.5 34.25
21. Nünchert,Reinhard 1855 USV Potsdam 2 1 18 2.5 15.50
22. Fuhr,Michael 1795 Potsdamer SV 1 1 19 1.5 13.00

Norddeutsche Blitz Mannschaftsmeisterschaft

Nach erfolgter Qualifikation fuhren am 05. März 2017 Andreas Penzold, Rainer Puhlmann und die Hanschzwillinge Karsten und Stephan nach Hamburg. Speziellen Dank an Rainer für die sichere Fahrt,  auch wenn dies immer zu lasten der Konzentration geht.

Wir einigten uns auf  folgende Aufstellung: 1.Karsten  2.Stephan 3.Andreas 4.Rainer

Mit dem 16. Platz von 30 Mannschaften erreichten wir ein zufriedenstellendes Ergebnis.Wir konnten 12 Kämpfe für uns entscheiden, remisierten 5 mal und mussten uns dem Rest geschlagen geben.

Zu den Höhepunkten gehörten der Sieg gegen den Erstligisten Werder Bremen und die Unentschieden gegen König Tegel und Kreuzberg. Wir durften gegen 23 GM´s und IM´s und diverse andere Titelträger spielen.

Hier sind Karstens Leistungen hervorzuheben, er schlug die deutsche Nummer 2 GM Blübaum, GM Polzin, GM Stern, außerdem remisierte er gegen GM Vovk. Insgesamt erzielte er 14,5 Punkte. Ich erzielte 11 Punkte, Andreas 14 und Rainer 15,5 Punkte.

In der Gesamtwertung waren wir die beste brandenburgische Mannschaft  und das Stadtduell gegen PSV konnten wir mit 4:0 zu unseren Gunsten entscheiden.

 

Empor im Halbfinale des Landespokals

Landespokal-Viertelfinale Lübbenau-Potsdam 

Die erste Überraschung gab es, als wir die Aufstellung der Gastgeber sahen, sie traten nämlich nicht in Bestbesetzung an. 

Die Paarungen lauteten  

1. Hansch, Karsten – Schröder, Torsten

2. Hein, Carsten – Berndt, Klaus

3. Wuttke, Hans – Kliebe, Harry

4. Hansch, Stephan – Krafzik, Roland 

Die Eröffnungnen verliefen normal, bei Karsten gab es wie gewohnt Englisch, bei Carsten die  königsindische Verteidigung, bei Hans wurde aus Caro Kann Französisch und ich wählte den soliden Zuckertort. Zu Beginn des Mittelspiels verlor Carsten einen Bauern, sodass ihm nun eine lange Verteidigung bevor stand. An Brett 1 stellte Karstens Gegner nach einer guten Stunde eine Figur ein, es war nur noch die Frage zu klären, reichen die beiden Bauern und die etwas aktiveren Figuren zum Remis. Bei Hans wurde der Königsflügel geschlossen, sodass eigentlich nur Schwarz am Damenflügel gewinnen konnte. Mein Gegner entschied sich gegen die Rochade und manövrierte sich in eine hoffnungslose Lage, somit stand es nach gut 2 Stunden 1-0 für uns. Karsten konnte die Stellung vereinfachen und dem Gegner einen Tripelbauern zufügen, was ihm sehr gute Chancen auf den vollen Punkt versprach. Hans‘ Gegner sah die trostlose Lage seines Kollegen und spielte alles oder nichts. Hans blieb cool und währte den Angriff ab und bekam eine bessere Stellung. Nach guten 3 Stunden vollendete Karsten eine gute Partie zum 2-0, damit hatten wir das Blitzmatch sicher. Carstens Stellung verschlechterte sich zunehmend, sodass es nach 4 Stunden 2-1 stand. Nun lag es an Hans mindestens Remis zu erreichen. Hans gewann 2 Bauern und holte sich nach 5 Stunden den verdienten Sieg, dadurch stehen wir im Halbfinale​.

Nun wird es verdammt eng

Ja Hans-Jürgen, wir sind in der Lage, auch ohne Dich zu verlieren. Dabei sah es in den ersten zwei Stunden durchaus nach mindestens einem Mannschaftspunkt aus. Unser Gegner in der Oberliga, TUS Makkabi Berlin, tat sich anfangs sehr schwer. Doch das Blatt wendete sich, als sich Andreas am ersten Brett in eine sehr passive Stellung manövrierte und schließlich unterlag. Leider gelang es uns nicht, aus den vier schwarzen Partien auch nur einen halben Punkt zu retten. Mir steht es aber heute nicht zu, meine Kameraden zu kritisieren: ich hätte mindestens dreimal ganz, ganz leicht gewinnen müssen. Ich schüttle noch jetzt pausenlos meinen Kopf über solches Totalversagen.

Der momentan achte Platz würde Abstieg bedeuten. Also Jungs, geht mit äußerster Konzentration an die kommenden drei Wettkämpfe. Im nächsten Wettstreit am 19. März gegen Empor Berlin brauchen wir dringend zwei Mannschaftspunkte!

Die Erste ist halbwegs zufrieden

Eigentlich liegen uns die alten Herren von Oberschöneweide. Und ein Unentschieden in der fünften Runde der Oberliga ist ein respektables Ergebnis. Andreas holte aus seiner Stellung als Weißer  gegen Schoewel wenig heraus. Karsten riskierte gegen Sven Horn nichts und kam zu einem sicheren Remis. Carsten hielt Postler  in Schach. Stephan spielte clever  gegen Thormann und hielt seine Klötzchen zusammen. Im Oberhaus also viermal Remis.

Rolf überraschte Salzmann mit einer sehr exotischen Eröffnung und kam als erster zu einem vollen Punkt.  Hans –Jürgen stand nach einem Bauernopfer von Starck lange mit dem Rücken an der Wand. Aber in Zeitnot gingen ihm alle Ideen aus. 3:3 nach vier Stunden. Leider spielte  Rainer  gegen Syre viel zu passiv und verlor ohne je eine Chance  zu haben. Nun lag es an mir, wenigstens ein Unentschieden zu sichern.  Ich stand lange etwas besser, konnte die räumliche Überlegenheit in Materialgewinn ummünzen und das technische gewonnene Endspiel schnörkellos in einen Gewinn verwandeln. Mit dem 4:4 haben wir einen wichtigen Punkt zum Klassenerhalt erkämpft, auch wenn wir weiterhin nur den 8. Platz belegen.

Unser nächster Gegner heißt Makkabi. Und das wird kein Zuckerschlecken…