Saisonrückblick

Nachdem am vergangenen Wochenende das Finale des Landespokals stattfand sind alle Mannschaftswettbewerbe dieser Saison zu Ende und ich möchte die abgelaufene Spielzeit Revue passieren lassen.
Beginnen möchte ich mit unserer Jugendmannschaft. Sie spielte in der BVJM u19 konnte sich gegen die Barnimer Schachfreunde und USV Potsdam durchsetzen. Damit war sie berechtigt, um den Aufstieg in die Jugendbundesliga gegen Falkensee zu spielen. Dafür wurden Maximilian Paul Mätzkow und Jann-Christian Tiarks nachgemeldet. Am Ende unterlagen sie Falkensee knapp mit 2,5-3,5.
Als nächstes möchte ich durch die Männermannschaften in absteigender Reihenfolge gehen.
Empor 5
War zum größten Teil auch eine Jugendmannschaft und konnte mit 4 Siegen und einem Unentschieden ein ordentliches Ergebnis erzielen.
Empor 4
Konnte mit 6 Siegen und 3 Unentschieden die 2.Regionalklasse West A gewinnen.
Empor 3
Erreichte mit 5 Siegen und 2 Unentschieden einen soliden Mittelfeldplatz der Regionalliga West. Was beachtlich ist, da sie meistens stark Ersatzgeschwächt antreten mussten. Da müssen wir im nächsten Jahr auf jeden Fall etwas ändern.
Empor 2
Schaffte nach anfänglichen Problemen den Klassenerhalt mit 4 Siegen in der Landesliga.
Empor 1
Hatte nach dem Aufstieg in die Oberliga das Ziel nicht abzusteigen. Neuzugang Ralf sicherte in Greifswald das 4-4. Nachdem wir dann SF Berlin 3 schlugen und gegen Oberschöneweide kurz vor dem nächsten Sieg standen. Rief Karsten den Aufstiegskampf aus. Er wurde von allen außer Ralf belächelt. Da wir aber als einzige Mannschaft keinen Kampf verloren und SF Berlin 3 nicht aufsteigen darf, hatten unsere Propheten Karsten und Ralf recht. Und somit haben wir nächstes Jahr die Chance 2.Bundesliga zu Spielen. Karsten und Rolf spielten am besten und hätten 6,5 und 7 aus 9 gemacht, wenn Rolf gegen Oberschöneweide nicht so tragisch verloren hätte.
Landespokal
Es standen 4 Runden auf Plan. In der ersten hatten wir ein Freilos. Danach ging es gegen Stadtrivalen PSV. Diesen Kampf konnten wir 3-1 gewinnen. Damit stand Halbfinale gegen Lübbenau auf dem Plan. Nachdem 4-0 Sieg durften wir uns im Finale mit Brandenburg messen und konnten diesen Kampf auch 3-1 gewinnen. Damit sind wir wieder Landespokalmeister und haben uns für den Deutschen Pokal qualifiziert.
Landesblitzmannschaftsmeisterschaft
Wie im Vorjahr konnten wir auch diese Saison ohne Probleme gewinnen. Gleiches gilt für die Einzelmeisterschaft.
Norddeutsche Blitz Mannschaftsmeisterschaft
Am Ende scheiterten wir knapp an der Qualifikation zur Deutschen. Erreichten aber immerhin die Top 10.
Am Ende ist noch besonders der 3.Platz von Peter Grabs jr. bei der DJEM u10 hervor zu heben.

Schnellschachturniere am Wochenende

Am Samstag fand das Turnier FIDE-Schach auf dem Bauernhof statt. VOn Empor nahm Johannes Tschernatsch teil. Er konnte das Turnier mit 6,5/7 sehr locker gewinnen.

Am Sonntag fand dann auch das 21. offene Schnellschachturnier statt. Von Empor nahmen Andreas Vollak, Marc Krause und Johannes Tschernatsch teil. Marc holte 2,5/9, wobei 8 seiner Gegner stärker bewertet waren als er. Andreas holte 4,5 Punkte und spielte ein klassisches Fahrstuhlturnier. Er schlug also die schwächeren Gegner und verlor gegen die Stärkeren, bis auf die letze Runde, wo er einem stärkeren Gegner immerhin ein Remis abknöpfen konnte. Johannes holte 5/9. Er verlor gegen 3 Spieler mit 22+, bekanntester Gegner war wohl IM Raphael Lagunow.

Landespokal Brandenburg

Heute fand sowohl das Halbfinale, als auch das Finale des Landespokal in Lübbenau statt. Die Spielbedingungen waren perfekt: viel Platz, hell und gute Luft. Es war alles bereit für spannende Partien. Die erste kleine Überraschung war sicherlich, dass bei den Cottbusern ihr Starspieler fehlte. Wir traten mit Bestbesetzung an. Andreas Penzold, Ralf Schöne, Stephan Hansch und ich. Damit waren wir sicherlich Favorit, aber Brandenburg, Cottbus und Lübbenau darf man nicht unterschätzen. Die Los Fee bescherte uns Lübbenau. Es spielten

Jandke – Penzold

Hansch,Stephan- Ehrlach

Schöne – Sarre

Schröder – Hansch, Karsten

Meine Partie endete als erste. Mein Gegner spielte mit Weiß auf Gewinn, aber machte in der Eröffnung einen Fehler und seine Stellung wurde immer kritischer. Nachdem er in Zeitnot noch eine letzte Rettungschance übersah, musste mein Gegner die Segel streichen. Stephan spielte eine schwankende Partie, konnte aber nach einem groben Fehler des Gegners einen Bauern gewinnen. Auch wenn er nicht perfekt weiterspielte konnte er am Ende doch gewinnen. Andreas gewann ebenfalls. Es wurde ein typische Variante gespielt, indem Schwarz das Läuferpaar gibt um Bauernschwächen zu provozieren. Diese erwiesen sich am Ende als schwerwiegender. Ralfs Gegner spielte eine sehr anspruchslose Eröffnung und gab Läuferpaar und Raum auf. Ralf drückte immer leicht auf den Gegner, der dem Druck dann schlussendlich nicht standhielt. Das Mindestziel wurde mit einem souveränen 4:0 erreicht. Im Finale spielten wir gegen Brandenburg, die Cottbus 3,5:0,5 schlugen. Die Aufstellungen waren:

Hansch, Stephan – Rehberg

Walter -Hansch, Karsten

Schulze Bergcamen – Penzold

Schöne – Urban

Stephan konnte den Matchplan erfolgreich umsetzen und kam zu einem leichten Remis. Ich bekam eine Variante aufs Brett, die ich zuletzt in meiner Schulzeit auf dem Brett hatte, ich erinnerte mich aber an den Schlüsselzug und das man leichten Ausgleich bekommt. So kam es auch und kurze Zeit später stand ich schon besser. Nach einer taktischen Ungenauigkeit bekam ich eine Gewinnstellung und gewann kurz darauf. Damit war der Sieg schon fast sicher, besonders da Ralf gerade mit einer wundervollen Kombination eine Figur eroberte. Der Punkt folgte kurz darauf. Andreas kam leider nicht über ein Remis hinaus. Am Ende steht ein lockerer 3:1 Sieg und der Finalsieg. Den 3.Platz belegte Cottbus nach harten Kampf.

DJEM

Bei der Deutschen Jugendeinzelmeisterschaft wurden noch 5 bzw. 6 Runden gespielt. Daniel verlor leider die 5.Runde, konnte aber die nächste Runde gewinnen. Leider verlor er darauf wieder. Das Turnier endete mit 2 Remisen, sodass er am Ende Platz 52(Setzliste 51) belegte. Peter startete ja mit 5/5, leider verlor er dann in der 6.Runde doch noch. Konnte in der siebten Runde einen Sieg folgen lassen. In der 8.Runde folge eine von beiden Seiten sehr stark gespielte Partie, in der Peter zwar leichten Vorteil am Ende besaß, sich aber mit wenig Zeit auf ein Remis einigte. Anschließend verlor er, konnte aber wie davor gleich darauf wieder gewinnen. Vor der letzten Runde hatten noch 6 Spieler Chancen auf den Sieg. 4Spieler hatten 7,5 Punkte, wobei Peter die beste Zweitwertung hatte, und 2 Spieler hatten 7 Punkte und damit noch kleine Siegchancen. An Brett 1 gab es einen schnellen Weißsieg, sodass Peter einen Sieg gebraucht hätte um 1. zu werden. Er spielte auch sehr aggressiv und opferte früh einen Bauern für die Initiative, leider spielte sein Gegner gut genug um ein Remis zu erreichen. Am Ende wurde Peter aufgrund der Zweitwertung (Unterschied 0.5 Buchholtz) 3. Natürlich ein hervorragendes Ergebnis zu dem wir recht herzlich gratulieren.

Pfingstopen und DJEM

Über Pfingsten fand ein Open in Berlin statt. Von Empor nahm Johannes Tschernatsch teil. Er konnte gut mit 2,5/3 starten, verlor dann leider die 4.Runde, sodass nach einem Schlussrundensieg 3,5/5 zu Buche stehen. Damit ist er mit dem 8.Platz punktgleich.

Ebenfalls findet zurzeit auch die deutsche Jugendmeisterschaft in Willingen statt (geht noch bis zum 15.06). Dort vertreten uns Daniel Wessel(u12) und Peter Grabs(u10). Daniel hat zurzeit 1 Punkt aus 4 Partien, hatte bisher aber auch nur Gegner die 150-250 DWZ mehr hatten als er. Somit ist der eine Punkt durchaus respektabel. Für Peter läuft das Turnier ausgezeichnet. Nachdem er in den ersten beiden Partien etwas schwächere Spieler besiegen konnte. Schlug er in den nächsten 3Runden den 8., den 2. und den 1. der Setzliste. Sodass er nun mit 5/5 die Tabelle anführt. Wir wünschen den beiden Teilnehmern noch viel Spaß und Erfolg.

9.Potsdamer Sommeropen

Über Himmelfahrt nahmen am Potsdamer Sommeropen Peter Grabs jr., Marc Krause, Peter Grabs sen., David Schmidt, Johannes Tschernatsch, Jann-Christian Tiarks und Ralf Schöne teil. Marc und Peter jr. spielten solide Turniere und kamen mit 3,5 und 3 Punkten auf den Plätzen 70 und 79 ein. Für David verlief das Turnier ebenfalls normal. Er konnte mit guten 4,5 Punkten den 24. Platz erreichen. Für Johannes und Jann-Christian lief das Turnier nicht ganz zufrieden stellend. Sie kamen mit 4 und 5 Punkten auf den Plätzen 32 und 9 ein. Zufrieden mit seinem Turnier wird Peter sen. sein. Er konnte 3,5 Punkte erzielen und Platz 67 erreichen. Ein überragendes Turnier spielte Ralf. Er konnte die ersten 6 Runden gewinnen und hatte somit vor der letzten Runde einen ganzen Punkt Vorsprung. In der letzten Runde sicherte er sich mit einem Remis den Turniersieg. Herzlichen Glückwunsch.

DSAM-Finale

Über Himmelfahrt fand das Finale der deutschen Schachamateurmeisterschaft statt. Von Empor nahmen mit Daniel Wessel, Stephan und Karsten Hansch 3 Spieler teil. Daniel verlor leider gleich die erste Partie. Danach konnte er gut zurückkommen und 2mal hintereinander gewinnen, bevor er leider nochmal verlor. Die Schlussrunde remisierte er. Stephan konnte gleich in der ersten Runde eine äußerst interessante Partie gewinnen. Danach remisierte er mit Schwarz leicht gegen den an Eins gesetzten. Anschließend remisierte er gegen mich, bevor er einem anderen FM unterlag. In der Schlussrunde wurde schnell Frieden geschlossen. Meine Partien waren durch katastrophale Züge beiderseits (mögliche Gründe siehe letzter Abschnitt) und annehmbare Ergebnisse gekennzeichnet. Erste Runde verwechselte ich in der Eröffnung einen Zug und stand sofort klar auf Verlust (zwischenzeitlich +8), dann konnte mein Gegner in Zeitnot nicht gut weiterspielen. Nachdem ich dann endlich Ausgleich hatte, stellte ich die Stellung gleich wieder ein, was mein Gegner aber nicht sah. Zweite Runde war anfangs noch ganz ok und nach einem Fehler des Gegners konnte ich großen Vorteil erreichen, vergab ich ihn und erreichte ein remises Endspiel, welches ich am Ende nach Zeit gewann. Dritte Runde war wie erwähnt ein schnelles Remis, sodass ich in der vierten Runde gleich wieder die Chance ergriff eine verlorene Stellung zu erreichen. Zu meinem Glück konnte mein Gegner in Zeitnot keinen Gewinnplan finden, sodass ich ein Remis erreichen konnte Letze Runde gab es dann ein relativ schnelles Remis.

Turnierbedingungen

Eigentlich kommt nun der Teil, wo man die Organisation lobt. Es gab leider nur 2 gute Dinge am Turnier. 1.Die Schiedsrichter und Betreuer die sich bemühten das Turnier angenehm zu gestalten. 2.Man musste die Bedingungen nur für 5 Runden ertragen. Die Beleuchtung war katastrophal, wenn der Gegner am Brett saß verdeckte er teilweise die Lichtquellen. An den hinteren Brettern war permanenter Durchzug, sodass man nicht gut am Brett sitzen konnte. Außerdem wurde die A-Gruppe schön in Richtung Toilette abgeschoben, sodass man diesen Geruch auch teilweise genießen durfte. Man könnte noch einige weitere Begebenheiten erwähnen, wir wollen aber nur noch erwähne, dass sich auch viele andere Teilnehmer haben sich zurecht beschwert. Auch das gemischte Doppel sollte man überdenken, dies war in jedem Vorrundenturnier und dem Finale nervig. Ganz ehrlich niemand interessiert diese Kategorie (die nichts mit Schach zu tun hat), und nur zu noch späteren Rundenbeginn führte.

Bockwurstturnier in Kalbe/Milde

Am Samstag fand das traditionelle Bockwurstturnier statt. Wir nahmen mit unserem Vater und unserem langjährigen Stendaler Schachfreund Jürgen Mäder teil. Unsere Hauptkonkurrenten waren, wie so oft, Hankensbüttel und Tangerhütte. Die Auslosung meint es nicht gut mit der Spannung, sodass wir in Runde 1 und 3 auf unsere Hauptkonkurrenten trafen. In Runde 1 wurde gegen Hankensbüttel am 4.Brett relativ schnell Remis vereinbart. Ich konnte schon in der Eröffnung einen Bauern gewinnen, und nachdem weitere Bauern fielen war der Sieg meiner. Stephan erreichte ein Remis in schlechterer Stellung, während Torsten im Endspiel eine Figur und die Partie gewann. Nachdem wir auch die 2.Partie gewannen, trafen wir nun auf die ebenfalls siegreichen Tangerhütter. Ich konnte wieder in der Eröffnung einen Bauern (und Zeit) gewonnen, sodass ich am Ende in einem besseren Endspiel auf Zeit gewann. Stephan gewann in typischer Manier. Torsten konnte seinen Materialvorteil mit wenig Zeit umwandeln, sodass die Niederlage am 4.Brett keine Rolle spielte. Wir hatten also die Hauptkonkurrenten besiegt, mussten aber natürlich die Konzentration aufrecht erhalten. Dies gelang und, sodass wir am Ende alle Mannschaftkämpfe für uns entscheiden konnten. Ich holte 7/7, Stephan 6/7 und Torsten 7/7, damit gewannen wir auch die Brettpreise. Jürgen holte leider „nur“ 4/7 war aber auch gesundheitlich angeschlagen.

Mai-Blitzen

Gestern fand während des Trainings das wohl amüsanteste Blitzturnier der letzten Jahre statt. Alle Teilnehmer waren zu Späßen aufgelegt. Am Ende konnte sich Karsten durchsetzen, er holte mit einigen gnädigen Remisen 10,5 aus 14. Die gleiche Punktzahl erreichte die Spielgemeinschaft Rolf und Jann-Christian, verloren aber das direkte Duell gegen Karsten. Hans, Johannes und ich holten 8. Sven, Andreas und Max komplettieren das Turnier.