Turniere am letzten Wochenende

Am letzten Wochenende fanden neben der NDBEM auch die Stadtblitzmeiterschaft, ein Schnellturnier der SF Berlin sowie das Kalbenser Schnellschachturnier statt. An der Stadtmeisterschaft nahm Andreas Vollak teil und erreichte mit 12 aus 13 den Stichkampf um den Titel. Diesen verlor er jedoch und musste sich mit dem 2.Platz zufrieden geben, über welchen er sich aber auch freute. Sieger wurde Johannes Tschernatsch von Babelsberg 03. An dem Schnellschachturnier von SF Berlin nahmen Peter Grabs jr. und Marc Krause teil. Dieses stark besetzte  Turnier gewann nach 9 Runden GM Arik Braun vor IM Marco Baldauf und IM Lars Thiede. Marc erzielte 3,5 Punkte  und belegte den 65. Platz. Peter konnte 3 Punkte erzielen und wurde 76. In Kalbe traten als Mannschaft Karsten, Torsten, ich und aus Stendal Jürgen Mäder an. Es war recht schnell klar, dass es wieder auf das Duell gegen Arendsee ankommen würde, ob wir erster werden oder nicht. Bis zur drittletzten Runde hatten beide Mannschaften alle Kämpfe gewonnen. Wir gewannen recht schnell und Arendsee spielte gegen Tangerhütte 2-2, womit uns ein Unentschieden gegen Arendsee vermutlich zum Sieger machen würde. In der nächsten Runde kam es zu diesem Duell, überraschenderweise bot uns der Gegner vor dem Kampf ein 2-2 an, welches wir natürlich annahmen. Somit gewannen wir zum wiederholten mal das Schnellturnier, was mit vielen Bockwürsten gefeiert wurde.

40. Norddeutsche Blitzmeisterschaft

Bericht von Karsten Hansch

Am Sonntag nahmen Stephan und Ich an der norddeutschen Meisterschaft teil. Weitere Teilnehmer aus Brandenburg waren Raphael Rehberg, Kristof Illner und Adrian Faust. Stephans Ziel war es das Ergebnis des letzten Jahres zu verbessern. Was ihm auch gelang. Er konnte 9,5 Punkte (3 Punkte mehr als letztes Jahr) holen und belegte den 23.Platz belegen. Ein Highlight war das Remis gegen den späteren Turniersieger Aljoscha Feuerstack. Ich wollte das gute Ergebnis aus dem letzten Jahr bestätigen. Was mir leider nur teilweise gelang. Ich konnte 16,5 Punkte holen und belegte den 13.Platz, eine bessere Platzierung verhinderte mein unkonzentriertes Spiel in der Verwertungsphase unter anderem vergab ich hintereinander 2 klare Gewinnstellungen. Besonders lobenswert war (wie immer) die Organisation durch den Potsdamer SV.

Landespokal Viertelfinale

Dieses Jahr durften wir schon im Viertelfinale gegen Vizepokalsieger Oranienburg antreten. Wir spielten in folgender Aufstellung und die Paarungen lauten:

Brett 1 Stephan-Kayser
Brett 2 Karsten-Ellenberg
Brett 3 Carsten-Eichler
Brett 4 Torsten-Heckert

Ich spielte zu forsch nach vorne und wurde eiskalt aus gekontert und verlor schnell. Torsten übersah eine Angriffsressource und verlor ebenfalls. Bei Carsten sah es gut aus, er konnte aber gefühlt nicht das Optimum herausholen. Karstens Stellung war ein wenig schlechter, aber der Gegner verlor in Zeitnot den Faden und damit die Partie. Nun war es Carsten den Blitzentscheid zu sichern. In Zeitnot verschlechterte er seine Stellung und verlor. Somit sind wir mit 3-1 ausgeschieden.

DJEM in Willingen

An der Deutschen-Jugend-Einzel-Meisterschaft nahmen von Empor dieses Jahr Silas Sinka und Peter Grabs jr. in der u10 teil. Diese fand vom 19.05.18 bis zum 27.05.18  wieder einmal in Willingen statt. Silas konnte solide 3,5 Punkte erzielen und wurde 55. Peter erzielte gute 7,5 Punkte und belegte einen hervorragenden 6.Platz.

8.Potsdamer Sommeropen

Bei wieder mal super tollem Wetter fand vom 10.-13.5.18 das 8. Sommeropen des Potsdamer SV-Mitte mit einer Rekordteilnehmerzahl von 140 statt. Sie kamen aus der ganzen Bundesrepublik von Bad Schwartau bis Ingolstadt und aus der Türkei, Tschechien, Niederlande, Schweiz, Italien, Griechenland und Armenien. Es war ein schönes Turnier mit vielen Überraschungen bei den Ergebnissen. Sieger nach 7. Runden wurde mit 6,5 Punkten vom SC Zugzwang 95 Ali Polatel vor Manuel Pietzsch von SG Solingen und CM Carsten Hein vom SC Empor Potsdam mit 6 Punkten. Es folgen IM Ralf Schöne von TSG Neuruppin und Richard Zienert von SK Heidenau auf den Plätzen 4 und 5 mit jeweils 5,5, Punkten. Beste Teilnehmerin (von 12) war Swenja Wagner von SC Borussia 1920 Friedrichsfelde mit 5 Punkten vor Elisa Reuter von SV Empor Erfurt mit 4,5 Punkten und Lepu Coco Zhou von den Schachpinguinen Berlin mit 3,5 Punkten. Bei den 21 Senioren gewann Josef Freundorfer von MTV Ingolstadt mit 5 Punkten vor Klaus-Peter Wetzel mit 5 Punkten und Klaus Müller mit 4,5 Punkten. Beide von SG Lok Brandenburg. Bei den 51 (!) Jugendlichen holte sich Jann-Christian Tiarks von USV Potsdam mit 5,5 Punkten den 1. Platz vor Niclas Sperling mit 5 Punkten von SV Glück auf Rüdersdorf vor Johannes Tschernatsch vom SV Babelsberg 03 und Marc Krause vom SC Empor Potsdam mit 4,5 Punkten und Luis Gericke vom USV Potsdam mit 4 Punkten. Bericht von Michael Fuhr

Von Empor gingen noch Dirk Brunk, Peter Grabs jr., Peter Grabs sen. und Daniel Wessel an den Start. Dirk konnte sein Ziel (weniger Remisspielen) mit 4 Siegen und 3 Niederlagen erreichen und beendete das Turnier auf Platz 38. Peter jr. wurde mit 3 Punkten 84. und Peter sen. mit ebenfalls 3 Punkten Platz 92. Daniel erzielte mit 2,5 Punkten Rang 104.

22.Stendaler Open

Vom 10.-13. Mai 2018 fand nun bereits die 22. Auflage des Stendaler Schachopens statt. Die Räumlichkeiten der Cafeteria „Am Schwanenteich“ boten 45 Spielern aus mehreren Bundesländern wieder hervorragende Spielbedingungen und reizten die Obergrenze von 50 Spielern fast aus, zumal 3 weitere kurzfristig absagen mussten..
Vor den 7 schweren Runden wurde traditionell ein Schiedsgericht gewählt, was genauso traditionell nicht in Aktion treten musste. Vielen Dank an alle Spieler für ihre sportliche, faire, aber trotzdem kämpferische Einstellung.
Größere Überraschungen blieben in diesem Jahr aus und so zogen die vermeintlichen Favoriten immer mehr ihre Kreise. Nach 3 Runden hatten nur noch die ersten 5 Spieler der Setzliste Christian Hachtmann, Marius Eilert (beide Schach-Drachen Isernhagen), Stephan Hansch, Karsten Hansch und Torsten Hansch (alle Empor Potsdam) eine weiße Weste. Alle anderen Spieler hatten bereits einen Punkt abgegeben und konnte bis zum Ende nicht mehr in den Kampf um den Turniersieg eingreifen.
In Runde 4 trennten sich Stephan und Torsten schnell Remis, während Christian gegen Karsten ein ungewohnt leichten Fehler machte und fast genauso schnell verlor. Marius verlor sein Partie gegen Guido Seppelfricke (SF Buer) in Zeitnot etwas überraschend. Damit endete Tag 2 mit 1. Karsten 4,0 2.-3. Stephan und Torsten je 3,5. Sollte es zum dritten Mal ein reines Familienpodest werden?
Runde 5 endete bei Karsten-Stephan und Christian-Torsten friedlich, wobei aber gerade Christian einigen Druck ausübte. Marius zeigte sich gut erholt und konnte gegen Dan-Peter Poetke (Burg) gewinnen und so wieder Boden gut machen. Eine kleine Vorentscheidung dann in Runde 6. Auch seine dritte Weißpartien konnte Karsten im Rekordtempo erneut in unter 20 Zügen gewinnen, diesmal fiel Seppelfricke einem taktischen Schlag zum Opfer, welcher die Partie sofort entschied. Marius und Stephan trennten sich nach langem Kampf remis, während Torsten gegen Kai Freudenstein (Berlin) zu einem weiteren Sieg kam. Damit sah die Tabelle nach 3 Tagen wie folgt aus: 1. Karsten 5,5 2. Torsten 5,0 3.-5. Stephan, Christian, Marius je 4,5. In dieser Reihenfolge nach Wertung. Noch hielt das Familienpodest. Durch die Auslosung der letzten Runde mit Torsten-Karsten war der Familiensieg bereits sicher.
Diese Partie endete nach langem Kampf u.a. mit Damenopfer von Karsten remis, was dem Rekord Sieger einen weiteren Triumph einbrachte. Stephan hatte da bereits lange gegen Steffen Heinze (Havelberg) gewonnen und so Torsten eingeholt. Da Christian und Marius gegeneinander spielen mussten, konnte der Sieger noch aufschließen. Es wurde fast die letzte Partie des Turniers und die Wertung musste am Ende über die Plätze entscheiden. Gewinnt Christian dann 1. Karsten 2. Torsten 3. Stephan 4. Christian, aber es kam anders. Marius gewann, was die Reihenfolge auf dem Podest noch leicht veränderte, aber am Dreifachtriumph nichts änderte. (siehe Tabelle) Vor der Siegerehrung gab es von allen Spielern nette Worte und herzlichen Applaus für die gewohnt tolle Verpflegung und Bewirtung.
Bei den Senioren setzte sich Udo Woyte (Motor Wildau) vor Jürgen Mäder (Stendaler SK) und Harald Warns (Bad Bevensen) durch. Bester Jugendlicher wurde Robert Elsner und beste Frau Charlotte Loßin (beide Isernhagen). Bester Altmärker außerhalb des Podiums Steffen Heinze.
Auf der Turnierseite http://open-stendal.de.tl findet man weitere Details zu allen bisherigen 22 Auflagen und zeitnah die Ausschreibung für die Neuauflage im nächsten Jahr.
Bericht von Torsten